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Im Harzkreis leben – gesund und sozial sicher in jedem Alter

Die medizinische Grundversorgung durch die Krankenhäuser im Landkreis Harz ist gewährleistet. Trotzdem gibt es immer wieder Engpässe in verschiedenen Bereichen. Die flächendeckende Versorgung mit niedergelassenen Ärzten droht zunehmend zum Problem zu werden. Bereits jetzt gibt es in einigen Bereichen Probleme der Versorgung. Weitere Ärzte werden aus Altersgründen ihre Praxis schließen müssen, ohne immer einen Nachfolger zu finden.

Durch die unsoziale Politik der Regierungen von CDU, SPD, FDP und Grünen wurden und werden immer mehr Menschen in Notlagen gebracht, die Teilhabe an Bildung, Kultur und Sport wird ihnen unmöglich gemacht.

Dafür setzen wir uns ein:

Als LINKE. sind wir für eine patientennahe und qualitativ hochwertige medizinische Grund- und Notfallversorgung in den Städten und Dörfern des Harzkreises. Rechtzeitig müssen auf der Ebene des neuen Landkreises, der Städte und Gemeinden Maßnahmen zur Abwendung des wachsenden Defizits an Hausärzten und insbesondere an Fachärzten ergriffen werden.

Der Einsatz von Gemeindeschwestern kann zu einer verbesserten Versorgung, besonders in den ländlichen Regionen des Vorharzes und des Oberharzes führen. Bestehende Pflegesysteme sind dabei zu beachten.

Die Entwicklung Medizinischer Versorgungszentren als Ergänzung zum Netz niedergelassener Ärzte ist eine Möglichkeit zur Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Die Krankenhäuser des Harzkreises sollen im Interesse der Patienten weitere Kooperationsmöglichkeiten in organisatorischer, technischer und medizinischer Hinsicht entwickeln. Wir sind gegen die Privatisierung der kommunalen Krankenhäuser in Quedlinburg und Wernigerode-Blankenburg.

Die Sozialplanung (Altenhilfe, Pflege- und Jugendhilfeplanung) muss für den Harzkreis auf der Grundlage der jetzigen Situation und der künftigen Anforderungen qualifiziert werden. Dabei ist die dezentrale Struktur der Angebote zu erhalten. Durch verstärkte und konsequente Kontrollen müssen rechtzeitig Missstände insbesondere in den Pflegeheimen aufgedeckt und beseitigt werden.

Der Familien- und Sozialpaß des Landkreises Wernigerode und der Kulturpass des Landkreises Quedlinburg sollen in geeigneter Form im Harzkreis gemeinsam weitergeführt und zu einem einheitlichen Harzkreis-Sozialpass weiterentwickelt werden.

DIE LINKE. setzt sich für eine hauptamtliche Behindertenbeauftragte im Landkreis Harz ein. Ein sich bildender Behindertenbeirat würde unsere Unterstützung finden.

Auf Grund wissenschaftlicher Unsicherheiten bei der Bewertung von Risiken für die Gesundheit durch Mobilfunk, fordern wir, dass ortsfeste Sendeanlagen genehmigungspflichtig sein müssen und nicht in der Nähe von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen errichtet werden dürfen.