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Familien- und Sozialpass wirkt, nicht nur im Harz

Setzen sich für Sozialtickets ein: Initiatoren aus Eschwege, Witzenhausen, Kassel, Hameln und Wernigerode vor der ROTEN ECKE

Kreistagsfraktion und Kreisvorstand sind beim Thema Familien- und Sozialpass immer am Ball (Harzlaut berichtete). Sowohl Presseveröffentlichungen, die Berichte auf den Internetseiten von Fraktion und Vorstand und die Mitarbeit von Eberhard Schröder bei der Bundesinitiative „Sozialticket“ stehen dafür. So war es nur wenig überraschend, dass sich Interessenten aus dem Werra-Meißner-Kreis bei der Harzer LINKEN meldeten, um sich über unsere Erfahrungen zu informieren. Peter Menges aus Witzenhausen hatte die Initiative ergriffen. Einige Tage vor der Beratung meldeten sich weitere Interessenten, so dass an dem Gespräch Aktivisten aus Witzenhausen und Eschwege (Werra-Meißner-Kreis), Kassel und Hameln beteiligt waren.
Landtagsmitglied André Lüderitz stellte sein Wahlkreisbüro, die ROTE ECKE in Wernigerode, für die Beratung am 26.03.2010 zur Verfügung und nahm auch selbst an dem Erfahrungsaustausch teil.
Eingeladen wurden außerdem als kompetente Gesprächspartner Herr Eckhardt Nitschke, Geschäftsführer der Harzer Verkehrsbetriebe und in Abstimmung mit dem Landrat Frau Marianne Kreutzer, Leiterin des Kreissozialamtes.
Alle Harzer Vertreter schilderten die eigenen Erfahrungen mit dem Sozialpass. Eberhard Schröder und André Lüderitz machten deutlich, dass der Sozialpass im Harz erfolgreich ist, weil sowohl die Kreisverwaltung als auch die beteiligten Partner seit Jahren Unterstützung geben. Auch im Kreistag gibt es von Anfang an Zustimmung. Die Gesprächspartner aus Hessen und Niedersachsen andererseits machten deutlich, dass sie bemüht sind, Lösungen für ihre spezifische Situation zu finden. Dabei zeigte sich, dass auch die Vertreter der LINKEN aus Hameln und Witzenhausen sich als Teil überparteilicher Initiativen verstehen.
Den Abschluß des Erfahrungsaustausches in Wernigerode bildete eine Führung der Gäste durch die BUNTE Stadt am Harz.
Mehrere Vertreter der Runde trafen sich bei der Beratung „Sozialticketinitiativen“ der Linksfraktion im Bundestag am 23. April wieder. Das Wernigeröder Treffen wurde in Berlin mit viel Interesse zur Kenntnis genommen.

Eberhard Schröder