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Die Pro Arbeit GmbH im Tarifgefüge der Zeitarbeitsbranche

Die Pro Arbeit GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Harz AG, zu deren Aktionären der Landkreis Harz gehört.
Zum Gegenstand des Unternehmens gehören u.a. Arbeitnehmerüberlassungen, auch Leiharbeit oder Zeitarbeit genannt. Mehrere Unternehmen der Zeitarbeitsbranche aus dem Harzkreis haben sich entsprechenden Tarifverbänden (u.a. BZA, iGZ) angeschlossen.

  1. Ist die Pro Arbeit GmbH Mitglied einer Tarifgemeinschaft Zeitarbeit?
    Wenn ja, welche Tarifgemeinschaft ist das?

  2. Wenn die Pro Arbeit GmbH nicht Mitglied einer Tarifgemeinschaft ist, gibt es eventuell einen Tarifvertrag mit einer Einzelgewerkschaft?
    Wenn ja, wer ist Tarifpartner der Pro Arbeit GmbH?

  3. Sollte die Pro Arbeit GmbH ihre Mitarbeiter nicht nach einem Tarifvertrag beschäftigen, hat sich der Landkreis als Aktionär der Harz AG für den Abschluß eines Tarifvertrages eingesetzt? Wenn nein, warum nicht?

  4. Sollte die Pro Arbeit GmbH ihre Mitarbeiter nicht nach einem Tarifvertrag beschäftigen, wie hoch sind die Stundenlöhne oder Gehälter? Wie hoch ist der Unterschied in absoluter und prozentualer Höhe zu den Stundenlöhnen bzw. Gehältern im Vergleich zu den Entgelttabellen von Tarifgemeinschaften wie DGB/iGZ oder DGB/BZA?
    Bitte typische Beispiele im Vergleich mit den genannten Entgelttabellen aufführen.
    Wie hoch ist der niedrigste Stundenlohn, den die Pro Arbeit GmbH bezahlte bzw. bezahlt?

  5. Erhalten die bei der Pro Arbeit GmbH beschäftigten und an Firmen ausgeliehenen Mitarbeiter den gleichen Lohn wie die festangestellten Mitarbeiter der Firmen?
    Wenn nicht, wie groß ist der Unterschied der Löhne in absoluter Höhe und um wie viel Prozent werden die Löhne der festangestellten Mitarbeiter unter- bzw. überschritten?
  6. Erhalten oder erhielten Mitarbeiter der Pro Arbeit GmbH über die KOBA Wernigerode oder die ARGEN Halberstadt bzw. Quedlinburg Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende, so genannte Aufstocker)?
    Wenn ja, wie hoch sind die Leistungen in EURO je betroffenen Mitarbeiter?
    Wenn ja wie viele Mitarbeiter betrifft das?
    Sollten diese Personen in Bedarfsgemeinschaften leben, wie viele weitere Personen/davon Kinder sind betroffen?
    Wie hoch ist die Gesamtsumme an Leistungen in EURO, die aufgewendet werden muß?
  7. Werden oder wurden Mitarbeiter der Pro Arbeit GmbH an Firmen ausgeliehen, die Aktionäre der Harz AG sind?
    Wenn ja, an welche Aktionäre werden oder wurden wie viele Mitarbeiter der Pro Arbeit GmbH ausgeliehen?
    Sind unter diesen Mitarbeitern „Aufstocker“?
    Wenn ja, wie viele?
    Wenn ja, wie hoch sind bzw. waren die daraus resultierenden zusätzlichen Kosten in EURO?

     

    Eberhard Schröder